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WIE MAN DAS BESTE AUS EINEM TAG IN BARCELONA MACHT


Wenn man an Barcelona denkt, springen einem schnell Bilder des argentinischen Fußballstars Lionel Messi und die Rivalität mit Real Madrid in den Kopf. Als katalanische Hauptstadt und zweitgrößte Stadt Spaniens heißt Barcelona jedoch jährlich knapp 7 Millionen Touristen willkommen und setzt sich damit auf Platz 3 der meistbesuchten Städte Europas ab. Doch wieso ist gerade die Hochburg des europäischen Fußballs so beliebt als Reiseziel und was sollte man in Barcelona machen, um das Meiste aus einem Tagesausflug herauszuholen?

WIE IST DAS WETTER IN BARCELONA?


Barcelona liegt im nordöstlichen Teil der iberischen Halbinsel und grenzt im Südosten an das Mittelmeer. Dementsprechend ist das Klima eher subtropisch und die Temperaturen in Barcelona sinken zwischen März und November nur selten unter 13°C mit recht wenigen Regentagen. Aber natürlich ist das großartige Wetter nicht der einzige Grund, eine Reise nach Katalonien zu unternehmen, denn Barcelona hat als knapp 2000 Jahre alte Stadt eine reiche Kultur sowie moderne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wo genau diese zu finden sind und was man sonst auf keinen Fall verpassen darf, erklären wir im Folgenden!


WAS MUSS MAN IN BARCELONA UNBEDINGT SEHEN?


DER HAFEN UND DAS GOTISCHE VIERTEL BARCELONAS


Wer mit dem Kreuzfahrtschiff im Hafen Barcelonas einfährt, wird als erstes wohl die Hafenseilbahn Barcelonas (auch als Teleférico del puerto Barcelona bekannt) erspähen. Vor allem die als Torre Jaume I bekannte Seilbahnstütze sticht mit ihren 107 Metern aus der Skyline Barcelonas hervor und zählt zu den höchsten Seilbahnstützen weltweit. Die Hafenseilbahn ist ein wichtiger Teil Barcelonas, nachdem sie ursprünglich eine Attraktion zur Weltausstellung 1929 werden sollte. Doch keine Sorge, dank Renovierungsarbeiten Ende der 90er ist die Seilbahn im Hafen Barcelonas auch heute noch vollkommen funktionsfähig und seit dem Jahr 2000 wieder in Betrieb.

Wer dem Ganzen trotzdem nicht traut oder womöglich mit Höhenangst zu kämpfen hat, wird sich in Barcelona dennoch wohlfühlen können. Teil des Hafens ist das Einkaufszentrum Maremagnum, das neben Modeboutiquen und Restaurants auch das Aquarium Barcelona beherbergt – ein Meerwasseraquarium mit Unterwasser-Tunnel, das vorrangig Flora und Fauna des Mittelmeers und tropischer Gewässer beheimatet. Geht man vom Maremagnum aus gen Osten, findet man sich bald am Strand des Stadtviertels La Barceloneta wieder. Sollte man jedoch in die umgekehrte Richtung dem Stadtzentrum entgegen gehen, lässt man das relativ moderne Hafenviertel schnell hinter sich und findet sich plötzlich im historischen Zentrum Barcelonas wieder.

Denn unweit vom Hafen entfernt liegt das Barri Gòtic - das „gotische Viertel“. Als ältestes Stadtviertel und Ursprung Barcelonas ist man hier buchstäblich von Geschichte umgeben. Hauptsehenswürdigkeit in diesem Teil der Stadt ist zweifelsohne die 1448 fertiggestellte Kathedrale von Barcelona, die nicht nur mit ihrem gotischen Baustil beeindruckt, sondern dank begehbarem Dachfirst auch eine Aussicht auf den Rest der Stadt sowie das Meer bietet. Von hier aus kann man weitere Kulturzentren des gotischen Viertels erspähen, wie das nahegelegene Historische Museum der Stadt Barcelona. Allgemein ist das Barri Gòtic jedoch ein Anblick für sich, welches durch unzählige Denkmäler aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu beeindrucken weiß.

DAS STADTZENTRUM UND DIE MODERNISME


Parallel zum gotischen Viertel führt die bekannte Flaniermeile La Rambla vom Hafen Barcelonas bis ins Stadtzentrum. Während man am Hafenende, der Rambla de Santa Mònica, die 68 Meter hohe Kolumbussäule bestaunen kann, bildet die Plaça de Catalunya (zu Deutsch „Katalonienplatz“) am anderen Ende den Übergangspunkt von der gotischen Altstadt zur modernistischen Neustadt „Eixample“. Deshalb wird dieser Platz gerne als das Zentrum Barcelonas betrachtet und bildet einen wichtigen Knotenpunkt für Touristen und Anwohner zugleich. Hier findet man auch das El Corte Inglés, welches das größte Kaufhaus Barcelonas darstellt und mit einem Restaurant im Obergeschoss eine großartige Aussicht über den Platz bietet.

Von hier aus kann man auch das im Kontrast zum Barri Gòtic gehaltene Viertel Eixample erspähen, welches vom katalanischen Modernismus geprägt wurde. Im Gegensatz zu den verwinkelten Gassen der Altstadt wurde die Neustadt im Blockkonzept erbaut und ist dementsprechend leichter zu navigieren. Hauptaugenmerk der Neustadt ist ohne Frage die Passeig de Gràcia. Auf der knapp 1,5 Kilometer langen Straße lassen sich kunstreiche Sitzbänke und Laternen finden, die vom Architekten Pere Falqués entworfen wurden und sich mit zahlreichen Häusern anderer modernistischen Architekten einreihen. Vor allem der Spanier Antoni Gaudí hat den katalanischen Jugendstil geprägt und ist auf diesem Prachtboulevard mit diversen Bauten vertreten – allen voran die eindrucksvolle Casa Milà. Seinem Einfluss entsprechend sind viele Werke Gaudís ein zentraler Teil der Ruta del Modernisme, eine von der Stadtverwaltung entworfene Tour durch Barcelona, die über 100 Gebäude im Jugendstil hervorheben soll. Bei einer solchen kulturellen Reizüberflutung kann man schonmal hungrig werden, was uns zum nächsten Punkt bringt.

WO KANN MAN IN BARCELONA GUT ESSEN?


Zu einer guten Städtereise gehört natürlich auch die Verkostung der lokalen Spezialitäten. Sollte man sich zufällig im bereits erwähnten Viertel Eixample befinden, kann man sich nicht nur an der Architektur vor Ort erfreuen, denn Eixample ist ebenfalls Heimat einer Vielzahl von Restaurants, die sich den spanischen Tapas verschrieben haben. Wem das noch nicht an lokaler Kultur reicht, findet unweit von der Plaça de Catalunya das Café Els Quatre Gats im Erdgeschoss der Casa Martí. Während man hier heutzutage edle Speisen serviert bekommt, galt es vor knapp 120 Jahren noch als Treffpunkt junger Künstler wie Pablo Picasso und Isaac Albéniz.

Sollte man an diesem Punkt jedoch genug von gotischen und modernistischen Gebäuden haben, ist das natürlich auch verständlich. Glücklicherweise bietet Barcelona selbstverständlich auch eine Vielzahl an Restaurants und Imbissen, die typisch katalanische Gerichte servieren. Allen voran ist wohl die katalanische Paella als traditionelle Speise Spaniens bekannt. Typisch für eine Stadt am Mittelmeer wird diese mit reichlich Meeresfrüchten in fast jedem Restaurant serviert. An heißen Tagen ist auch die kalt servierte Gaspacho Suppe als Vorspeise empfehlenswert. Um das Drei-Gänge-Menü dann noch mit einem typisch katalanischen Dessert abzurunden, darf die Creme Catalana nicht fehlen. Dieses Gericht erinnert stark an die französische Crème brûlée, wird jedoch etwas anders zubereitet. Absolut köstlich ist sie dennoch!

Wer es jetzt kaum abwarten kann, Barcelona und das umliegende Mittelmeer einmal selbst zu erkunden, sollte sich einmal unsere Europakreuzfahrten anschauen. Immerhin ist Barcelona nur eine der vielen europäischen Städte, die für einen unvergesslichen Tag sorgen können!